AGB
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ZAHLUNGS- und LIEFERBEDINGUNGEN
Basierend auf einen umfangreichen Kostenvoranschlag und Plänen (Grundrisspläne 1:100, Ansichten) erteilt der Kunde (Auftraggeber) der Firma Obritzberger GesmbH (Auftragnehmer) wird ein Auftrag zur Lieferung eines PRONATURHAUSES. In Absprache mit dem Kunden wird die Höhe der zu leistenden Anzahlungen nach Auftragserteilung, bei Lieferung, bei Baufortschritt und bei Abnahme des Hauses definiert. Wir ersuchen um pünktliche Überweisung der Zahlungen, da nur dann die beim Kaufabschluss vereinbarten Konditionen gewährt werden können. Der Auftraggeber verpflichtet sich, eine Finanzierungsbestätigung bis 4 Wochen vor Lieferung vorzulegen. Die Kosten dafür gehen zu Lasten des Auftraggebers. Die Einbehaltung eines Haft- und Deckungsrücklasses ist nicht möglich. Verzugszinsen 7 % p.a. Der vereinbarte Preis für das Haus ist ein verbindlicher Fixpreis für die Dauer von 12 Monaten und wird nach dem Verbraucherpreisindex 2010 wertgesichert, dabei sind Schwankungen (Inflationsanpassung) so lange nicht zu berücksichtigen, als sie 5 % nicht überschreiten, bei Überschreitung wird die gesamte Änderung berücksichtigt und stellt die neue Indexzahl Ausgangsbasis für weitere Änderungen dar. Der Liefertermin wird vereinbart. Die genaue Lieferwoche wird vor Lieferung mit dem Kunden telefonisch fixiert.
Gewährleistung laut Leistungsumfang:
Die Hausübergabe erfolgt am letzten Montagetag durch den Montageleiter oder einen Mitarbeiter der Firma Obritzberger GesmbH. Der Auftragnehmer kann sich von der Verpflichtung angemessener Preisminderung dadurch befreien, dass er in angemessener Frist sowie in zumutbarer Weise eine Verbesserung bewirkt oder das fehlende nachträgt. Der Auftragnehmer ist - ausgenommen Personenschäden - zum Schadenersatz nur für den Fall des vorsätzlichen oder grob fahrlässigen Verschuldens verpflichtet. Der Auftraggeber ist verpflichtet, später auftretende Mängel dem Auftragnehmer schriftlich anzuzeigen und einer Behebung durch den Auftragnehmer keinerlei Hindernisse entgegenzustellen. Gewährleistungsansprüche für Teilleistungen umfassen nur die vom Auftragnehmer erbrachten Leistungen. Für Materialien, die später verarbeitet werden, kann keine Gewähr abgegeben werden. Holz unterliegt natürlichen Rissen und Schwindungen. Der Auftragnehmer ist jederzeit berechtigt, Teilaufträge an konzessionierte Subfirmen zu vergeben, ohne mit dem Auftraggeber Rücksprache zu halten.
Baubewilligung, Planungsunterlagen:
Baubeschreibung und Einreichpläne werden vom Auftragnehmer in einreichungsfähiger Form dem Auftraggeber vorgelegt. Der Auftraggeber bringt die Einreichungsunterlagen und das Ansuchen auf Erteilung der Baubewilligung unverzüglich bei der zuständigen Baubehörde ein. Die Teilnahme an der Bauverhandlung ist im Preis inkludiert.
Rücktrittsrecht:
Der Auftragnehmer ist zur vor Erstellung des Einreichplans zur Überprüfung verpflichtet, ob das in Auftrag gegebene Holzhaus mit den für das Grundstück geltenden Widmungs- und Bebauungsbestimmungen im Einklang steht. Wird das Ansuchen um Erteilung der Baubewilligung abgewiesen, so ist der Auftraggeber zum Rücktritt vom erteilten Auftrag berechtigt. In diesem Fall steht dem Auftragnehmer das Recht zu, die Planungs- bzw. Überprüfungskosten in der Höhe von Euro 1.800,-- inkl. Mwst. zu begehren. Bei einer Stornierung des Auftrages oder Teile des Auftrages durch den Auftraggeber, wenn die Ausführung des Auftrages aus Gründen, die dem Auftraggeber zuzurechnen sind, unterbleibt, steht dem Auftragnehmer eine Stornogebühr von 10 % des Kaufpreises zuzüglich der gesetzlichen Umsatzsteuer sowie die Plan- bzw. Überprüfungskosten (vgl. oben) zu. Zusätzlich ist der Aufragnehmer berechtigt, bereits entstandene Kosten (z.B. Materialbestellungen) zu verrechnen.
Transport:
Der Auftraggeber ist verpflichtet, eine für die Zugmaschine mit Kranaufbau und Sattelauflieger bzw. Motorwagen mit Anhänger ausreichende und sichere mit mindestens 4,3m Höhe und für 42 Tonnen und bis zu einer Achslast mit 9 Tonnen befahrbare Zufahrtsmöglichkeit zur Baustelle bereitzustellen und mit einem Schreiben bzw. Haftungserklärung abzusichern! (Die Haftung gegenüber dem Wegerhalter muss vom Auftraggeber übernommen werden). Weiters stellt der Auftraggeber ab dem Tag der Lieferung kostenlos Bauwasser und Baustrom zur Verfügung. (380 Volt, ca. 6 KW, 24 Amper Absicherung)
Schlussbestimmungen:
Der Auftraggeber bestätigt den Erhalt des Planes und der Baubeschreibung und erklärt, dass sich das Grundstück im Bauland befindet und er die zivilrechtliche Befugnis hat, auf diesem Grundstück ein Holzhaus zu errichten. Maßgebend für die Ausführung des Hauses ist die mit dem Auftraggeber vereinbarte Baubeschreibung und nicht der Einreichplan. Der Abschluss einer Rohbauversicherung für den Zeitraum ab Lieferung der Bauteile ist für den Auftraggeber verpflichtend. Durch Zufall oder höhere Gewalt verursachte Schäden während der Bauzeit befreien den Auftraggeber nicht von seiner Zahlungsverpflichtung. Der Auftraggeber übernimmt die Entsorgung der Abfälle. Reservematerialien bleiben im Besitz des Auftragnehmers. Der Auftraggeber ist verpflichtet, dem Auftragnehmer einen statischen Nachweis über die Tragfähigkeit des Kellers bzw. Fundaments zu erbringen. Der Auftragnehmer nimmt, bevor das Haus geliefert wird, das Fundament bzw. den Keller ab. Zusatzaufträge sind nur dann wirksam, wenn sie vom Auftragnehmer schriftlich bestätigt worden sind.